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Batalha ist eine kleine Stadt nördlich von Lissabon, und ihr Name bedeutet schlicht „Schlacht“. Sie ist um ein einziges Gebäude herum gewachsen, das Kloster Santa Maria da Vitória, das alle nur Kloster Batalha nennen. Diese Seite führt von der Schlacht, der der Ort seinen Namen verdankt, zum Königsgrab im Inneren und dann hinaus zum Kreuzgang und zu den Kapellen, die nie ein Dach bekommen haben.
Im Jahr 1385 trafen bei Aljubarrota die Heere Portugals und Kastiliens aufeinander. Vor dem Kampf gelobte König Johann I. der Jungfrau Maria ein Kloster, falls seine Truppen siegen sollten, und der portugiesische Sieg machte aus diesem Versprechen ein Bauwerk aus Stein. Das Haus wurde der heiligen Maria vom Siege geweiht und den Dominikanern übergeben. Gebaut wurde weit über ein Jahrhundert lang, deshalb tragen die gotische Kirche und die Kreuzgänge spätere Schichten manuelinischer Steinmetzarbeit. Die Mönche sind längst fort, und das ehemalige Kloster steht heute Besuchern offen.
Der erste große Raum neben der Kirche ist die Gründerkapelle (Capela do Fundador). In ihrer Mitte steht ein einziges Grab, das sich Johann I. und seine Königin Philippa von Lancaster teilen, eine Tochter von John of Gaunt. Die beiden heirateten am 11. Februar 1387, und der König, der 1433 starb, ruht an ihrer Seite. An den Wänden liegen die Gräber mehrerer ihrer Söhne, darunter Prinz Heinrich der Seefahrer, der 1460 starb.
Hinter der Kirche öffnet sich der Königliche Kreuzgang (Claustro Real), ein ruhiges Geviert, dessen gotische Bögen später mit feinem manuelinischem Maßwerk gefüllt wurden. Gleich daneben überspannt den Kapitelsaal ein einziges weites Gewölbe, ganz ohne Mittelsäule. Hier liegt auch das Grab der Unbekannten Soldaten Portugals, das stets eine militärische Wache hütet.
Der erstaunlichste Teil des Klosters steht etwas abseits der Kirche. Die Unvollendeten Kapellen (Capelas Imperfeitas) wurden zur Zeit von König Duarte als zweite königliche Grablege begonnen; Duarte war ein weiterer Sohn von Johann I. und Philippa und regierte von 1433 bis 1438. Fertig wurde der Bau nie, und so stehen die Kapellen bis heute unter freiem Himmel: Wo sich das Gewölbe schließen sollte, ziehen die Wolken vorbei.
Die meisten Besucher kommen auf einem Tagesausflug ab Lissabon, der auch Fátima oder einen anderen historischen Ort der Gegend einschließt. Unter den Privattouren beginnt eine in Tomar und endet in Batalha, mit Zeit für den Königlichen Kreuzgang und die Unvollendeten Kapellen. Ab Lissabon bietet eine private Tour eine Führung durch das Kloster zwischen Fátima, Nazaré und Óbidos, und eine weitere verbindet Batalha mit Fátima und Alcobaça. Eine längere Privatroute schafft Óbidos, Nazaré, Alcobaça, Batalha und Fátima an einem Tag, während eine fünfte Variante sich auf Fátima, Batalha, Nazaré und Óbidos beschränkt.
Die Ausflüge in der Kleingruppe starten morgens in Lissabon und fahren nach Norden. Der erste holt die Gäste im Hotel ab und besucht das Kloster nach dem Heiligtum von Fátima. Der zweite nimmt höchstens acht Personen mit und legt vor Nazaré einen geführten Halt ein, und der dritte sieht ebenfalls eine Führung vor, bevor es an die Küste und in das ummauerte Óbidos geht.
Auf der Seite zu Batalha finden Sie alle Ausflüge, die in den Ort führen.
Das portugiesische Wort bedeutet Schlacht und erinnert an den Sieg, für den das Kloster gestiftet wurde.
Das Gründerpaar teilt sich das Grab in der Mitte, mehrere seiner Söhne ruhen in den Wandnischen.
Die Arbeiten endeten, bevor das Gewölbe gebaut wurde, und niemand nahm sie später wieder auf.
Ja. Es ist ein üblicher Halt auf Tagestouren, die auch Fátima, Nazaré, Óbidos oder Alcobaça ansteuern.
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