Wild North: Krater, Canyons, Robben und Meeressäulen im Nordwesten Islands
Eine ganztägige Reise durch Vulkanlandschaften, alte Festungen, florierende Robbenkolonien und Küstenlegenden entlang Islands arktischer Küste.
Dieser Wild North Iceland Tagesausflug führt auf einem weiten Bogen durch eine der am seltensten besuchten Regionen des Landes und verbindet zwei Vulkankrater, eine von Trollen geformte Schlucht, eine wikingerzeitliche Basaltfestung und eine Küste, an der Robben die Menschen deutlich zahlenmäßig übertreffen. Die Route umfasst etwa 12 Stunden Fahrt und Erkundung, von den Lavafeldern bei Bifröst bis zum dramatischen Felsturm Hvítserkur an den Ufern der Bucht Húnaflói.
Kaum eine Ecke Islands belohnt die Neugier so großzügig wie die Halbinsel Vatnsnes und die umliegende Region Húnaflói. Die Landschaft wandelt sich ständig – von moosbedeckten Kraterrändern und tosenden Wasserfällen bis hin zu flachen Wattflächen, wo Seehunde zu Hunderten an Land kommen und Begegnungen ermöglichen, die sich wahrhaft wild anfühlen, nicht inszeniert.
Das Programm folgt einem logischen geografischen Bogen nach Norden und hält an Stätten, die von geologischen Wundern aus Jahrtausenden bis hin zu lebendigem Volksglauben reichen, der von Einheimischen noch heute weitererzählt wird. Jeder Halt fügt der Geschichte dieses abgelegenen und oft übersehenen Teils von Island eine eigene Schicht hinzu.
Das Tempo ist bewusst entspannt gewählt und lässt Zeit, den Kraterrand des Grábrók zu umwandern, über den Rand des Kolugljúfur-Canyons zu blicken, die Küste bei Vatnsnes nach Robben abzusuchen und Hvítserkur zu fotografieren, während die Gezeiten um seinen Fuß wechseln. Der Ausflug ist als sehr leicht eingestuft und eignet sich für ein breites Spektrum an Fitnessniveaus.
Highlights der Tour
Wandern Sie entlang des Randes der Doppelkrater Grábrók und Grábrókarfell, die vor etwa 3400 Jahren durch einen Spaltenvulkanausbruch entstanden und noch immer eindrucksvoll erhalten sind.
Stehen Sie am Rand des Kolugljúfur, einem 2 km langen und bis zu 25 m tiefen Canyon, in dem die Wasserfälle des Kolufossar in eine Schlucht voller Trolllegenden stürzen.
Erklimmen Sie die Stufen von Borgarvirki, einem natürlichen Vulkanschlot aus Säulenbasalt, der als wikingerzeitliche Militärfestung diente und noch heute einen Panoramablick über die Region bietet.
Beobachten Sie eine der größten Robbenkolonien Islands bei Vatnsnes, wo Seehunde auf Küstenfelsen in überraschend großer Nähe zu Besuchern in der Sonne liegen.
Entdecken Sie Hvítserkur, einen 15 Meter hohen Basalt-Meeresturm, der mit Seevogelguano bedeckt ist und dessen Silhouette sich mit jeder Gezeitenwende verändert.
Fahren Sie durch Hvammstangi, den ruhigen Hauptort der Halbinsel Vatnsnes, eingebettet vor einer Kulisse aus Bergen und stillen Fjordgewässern.
Halten Sie die Bucht Húnaflói nach arktischer Tierwelt Ausschau – ein Gebiet, das nach den Eisbären benannt ist, die gelegentlich auf Eisschollen aus Grönland antreiben.
Reiseroute
Die Reise beginnt in Bifröst mit einer Wanderung durch zwei Vulkankrater. Grábrók entstand durch einen Spaltenvulkanausbruch vor etwa 3400 Jahren, während der kleinere Grábrókarfell von Moos und Birkengebüsch überwachsen ist. Der erhöhte Kraterrand bietet einen weiten Blick über die umliegenden Lavafelder.
Ein 2 km langer Canyon mit einer Tiefe von 20 bis 25 Metern beherbergt zwei Wasserfälle, die gemeinsam als Kolufossar bekannt sind. Die Lokalsage schreibt den Canyon einer Trollfrau namens Kola zu, die angeblich von einem Felsvorsprung im Inneren der Schlucht Lachs fischte. Der Blick vom Canyonrand hinunter auf den in Fälle brechenden Fluss gehört zu den eindrucksvollsten der gesamten Route.
Borgarvirki ist ein natürlicher Säulenbasalt-Vulkanschlot, der von Menschenhand zu einer Verteidigungsanlage ausgebaut wurde, die in den isländischen Sagas erwähnt wird. Stufen führen zum Gipfel, wo ein Fernrohr hilft, Sehenswürdigkeiten in einem weiten Teil des Nordwestens zu identifizieren. Die Verbindung aus Vulkangeologie und mittelalterlicher Geschichte macht diesen Ort zu einem der vielschichtigsten historischen Stätten Islands.
Die Küste von Vatnsnes grenzt an die Bucht Húnaflói und beherbergt eine der größten Konzentrationen von Seehunden in Island. Besucher können sich den Küstenfelsen nähern, wo Robben ruhen und ihre Jungen säugen – mit einer Nähe, die anderswo kaum möglich ist. Die Halbinsel selbst ist ein schmaler, weitgehend unbewohnter Landstreifen mit unverstellten Blicken über die Bucht.
Hvammstangi ist die einzige nennenswerte Siedlung auf der Halbinsel Vatnsnes und bietet einen ruhigen Kontrast zu den wilden Landschaften rundherum. Der Ort liegt vor einer Bergkulisse mit Blick über den Fjord, und seine beschauliche Atmosphäre spiegelt den Charakter dieser abgelegenen Region wider.
Hvítserkur ragt 15 Meter aus dem Gezeitenflachwasser von Húnaflói auf, seine erodierte Basaltform bedeckt vom weißen Guano der Krähenscharben und Kormorane, die in seinen Höhlen nisten. Der Legende nach soll es sich um einen Troll handeln, der bei Sonnenaufgang zu Stein verwandelt wurde, als er versuchte, ein nahegelegenes Kloster zu zerstören. Die Silhouette des Felsens verändert ihr Erscheinungsbild mit dem Wechsel der Gezeiten, was Zeitpunkt und Licht entscheidend für das Erlebnis macht.
Was ist inbegriffen
Inbegriffen
- Professionell geführte Tour
- Transport entlang der gesamten Route
- Eintritt und Zugang zu allen genannten Sehenswürdigkeiten
- Kommentierter Reiseführer an jedem Halt
Nicht inbegriffen
- Mahlzeiten und Getränke
- Persönliche Reiseversicherung
- Trinkgeld für den Reiseleiter
- Persönliche Ausgaben jeglicher Art
Wichtige Informationen
Sichern Sie sich Ihren Platz auf der Wild North Tour
Die Plätze auf dieser ganztägigen Erkundung Nordwestislands sind begrenzt. Reservieren Sie Ihren Sitzplatz, um Krater, Canyons, Robben und Meeressäulen in einer der lohnendsten und doch selten besuchten Regionen des Landes zu erleben.
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