Hardcore-Tour für Bahnfans: 4 malerische Schweizer Expresszüge an einem Tag
Knapp 900 Kilometer Alpenbahnstrecken, vier Panorama-Expressrouten, ein außergewöhnlicher Tag.
Diese ambitionierte Rundreise per Bahn stellt Schweizer Panorama-Expresszüge in den Mittelpunkt eines einzigen, unermüdlichen und zutiefst lohnenden Tages, der Zürich mit der italienischen Grenze und zurück durch das Herz der Alpen verbindet. Mit Voralpen-Express, Luzern-Interlaken Express, GoldenPass Express, Centovalli Express und dem Gotthard-Basistunnel in einem Zug konzipiert, ist das Programm für ernsthafte Bahnbegeisterte gedacht, die keine Füller wollen, sondern nur Eisenbahn. Moderate Fitness und eine hohe Toleranz für Ehrfurcht sind die einzigen Voraussetzungen.
Die Schweiz hat ihre Identität auf Präzision und natürliche Dramatik aufgebaut, und nirgendwo ist diese Kombination offensichtlicher als in ihrem Schienennetz. Jede der vier Expressrouten dieser Tour wurde so konzipiert, dass sie eine andere Seite des Landes zeigt: die sanft geschwungenen Hügel der Voralpenregion, den Gletschersee-Korridor zwischen Luzern und Interlaken, den großen Bogen des GoldenPass vom Berner Oberland zum Genfer See und das wilde Schluchtenland des Centovalli an der Schweizer-Italienischen Grenze.
Der Tag beginnt in Zürich und endet in Zürich, doch die Reise zwischen diesen beiden Momenten führt durch UNESCO-Weltkulturerbestätten, mittelalterliche Städte, das mediterran geprägte Tessin, die italienische Marktstadt Domodossola und schließlich mit 200 km/h durch den Rekord-Gotthard-Basistunnel. Die Schweiz bietet eine außerordentliche Vielfalt an Landschaften und Kulturen, und diese Tour nimmt die meisten davon vor Sonnenuntergang mit.
Das Tempo ist bewusst hoch und die Distanzen sind real. Dies ist kein gemütlicher Ausflug; es ist eine strukturierte Bahn-Herausforderung, die Engagement erfordert. Wer sie abschließt, wird an einem einzigen Tag mehr von der Schweizer Bahngeographie erlebt haben, als die meisten Besucher in einer Woche schaffen.
Tour-Highlights
Vier der bekanntesten Panorama-Expresszüge der Schweiz an einem einzigen Tag, jeder durch eine eigene und optisch beeindruckende Region.
Eine knapp 900 Kilometer lange Rundroute von Zürich durch die Ostschweiz, das Berner Oberland, den Genfer See, das Wallis, Norditalien und das Tessin.
Durchfahrt durch mehrere UNESCO-Weltkulturerbestätten, darunter das Klosterviertel von St. Gallen und die mittelalterlichen Befestigungsanlagen von Bellinzona.
Ein echtes grenzüberschreitendes Segment nach Italien durch den historischen Simplontunnel, mit einem Halt in der Marktstadt Domodossola mit ihren Arkaden.
Die Hochgeschwindigkeits-Rückfahrt durch den Gotthard-Basistunnel, den mit 57 Kilometern längsten Eisenbahntunnel der Welt, mit bis zu 200 km/h.
Fünf Alpenseen, unzählige Wasserfälle, terrassierte Lavaux-Weinberge und das Zwei-Seen-Panorama von Interlaken entlang der Route.
Die Centovalli-Schmalspurbahn durch tiefe Schluchten, Kastanienwälder und Steindörfer — einer der unbekanntesten, aber lohnendsten Bahnkorridore in den Alpen.
Reiseroute im Überblick
Von Zürich aus fährt die erste Etappe ostwärts nach St. Gallen — Tor zu einem UNESCO-gelisteten Klosterviertel — bevor es mit dem Voralpen-Express über das Sitterviadukt und durch die Hügel des Toggenburgs geht. Die Route passiert das Hochmoor bei Rothenthurm und Rapperswil, bevor sie in der historischen Seestadt Luzern ankommt, wo die Kapellbrücke und die Altstadt eine kurze, aber unvergessliche Pause bieten.
Der Luzern-Interlaken Express fährt mit Zahnradunterstützung an fünf kristallklaren Bergseen, Wasserfällen und steilen Felswänden vorbei, bevor er den Brünigpass überquert und nach Interlaken hinabsteigt. Die Stadt, eingerahmt vom Thunersee und dem Brienzersee mit Eiger, Mönch und Jungfrau als Kulisse, markiert den Mittelpunkt des Tages. Ein kurzer Halt in Spiez am Thunersee bietet Aussichten auf sein Schloss und die weinberankten Hänge.
Der GoldenPass Express — eine Weltneuheit dank seiner spurwechselnden Drehgestelle — fährt von Interlaken durch Gstaad, Château-d'Oex und Montbovon zum Seebad Montreux am Genfer See. Gstaads Luxuschalet, die Ballonfestivalstadt Château-d'Oex und die Belle-Époque-Eleganz von Montreux folgen in schwungvoller Panoramasequenz. Die Route führt dann südlich weiter durch Brig und den Simplontunnel nach Domodossola, Italien.
Von der Arkaden-Piazza Domodossolas aus windet sich der Schmalspurzug Centovalli Express 52 Kilometer durch Schluchten, Kastanienwälder, Brücken und an Felsen klebende Dörfer, bevor er an Locarnos palmengesäumtem Ufer des Lago Maggiore ankommt. Die Reise überquert die schweizerisch-italienische Kulturgrenze und bringt die Fahrgäste in Tessins mediterrane Wärme. Eine Anschlussverbindung durch Bellinzona — mit seinem Trio UNESCO-gelisteter Schlösser — folgt vor der letzten Etappe.
Die Rückkehr nach Norden ist die dramatischste Schlusspointe des Tages: eine Hochgeschwindigkeitsfahrt durch den 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnel, den längsten Eisenbahntunnel der Welt, der 2016 nach 17 Jahren Bauzeit durch massiven Granit eröffnet wurde. Züge erreichen im Tunnel bis zu 200 km/h und überqueren die Alpen in weniger als 20 Minuten. Die Tour endet dort, wo sie begann, in Zürich, und schließt damit eine Rundreise durch die gesamte Breite und Tiefe der Schweiz ab.
Was ist inbegriffen
Inbegriffen
- Alle Bahnetappen auf den vier Panorama-Expressrouten
- Rückfahrt durch den Gotthard-Basistunnel nach Zürich
- Routenführung und Tagesreiseprogramm
- Fachkundige, bahnorientierte Reiseleitung während der gesamten Tour
Nicht inbegriffen
- Mahlzeiten und Getränke während der Reise
- Persönliche Reiseversicherung
- Optionale Besichtigungen an den Haltepunkten (Luzern, Interlaken, Montreux, Domodossola)
- Trinkgeld für Guides oder Personal
Wichtige Informationen
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